13.07.10 –
Für den Erhalt der Gesamt- und bereits errichteten Gemeinschaftsschulen im Kreis Ostholstein und gegen die Veränderung des bisher gültigen Schulgesetzes sprach sich die Vertreterin der Grünen Ostholstein, Sabine Grall-Gratze, bei einer gemeinsamen Sitzung mit dem Kreiselternbeirat aus:
„Für Lehrer, Eltern und Schüler bedeuten die geplanten Änderungen des Schulgesetzes nur Nachteile, erläutert Frau Grall-Gratze:
"Motivierte Kollegien werden verunsichert, ohnehin nur teilweise überzeugte Kollegien vollends gespalten. In der alltäglichen Arbeit und bei der Entwicklung des Schulprogramms entstehen Unsicherheiten, das Engagement für die Fortentwicklung dieser Schulformen sinkt.
Gut funktionierende Konzepte für Unterricht und Schulgestaltung würden bei der Auflösung der Schulformen zerstört. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler haben nach der Schulwahl 2009, 2010 unklare Zukunftsperspektiven, die Eltern Planungsunsicherheit für nachfolgende Kinder.
Die soziale Betreuung der Schüler durch Sozialpädagogen, Erzieher etc. ist unbedingt weiter nötig, denn eine eindeutige Verbesserung des Sozialverhaltens ist an den Schulen zu beobachten – warum soll diese nicht weiter verfolgt werden?
Die geringere Schülerzahl pro Klasse muss definitiv beibehalten, eher noch gesenkt werden. Für die Schulträger wären Kosten für Meinungsumfragen, Planungen und Umbauten vergeblich gewesen, weitere Kosten wären unvermeidlich."
Die allgemein außerordentlich gute Akzeptanz der Gemeinschaftsschulen weicht nach Auffassung der Grünen angesichts der Landespolitik dem Zweifel an der Zuverlässigkeit der Aussagen zuständiger Bildungsexperten im Land und vor Ort.
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