Bald findest du hier unsere neue Webseite - frisch, informativ und immer aktuell.
Bis dahin bitte noch etwas Geduld: der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen Malente hat sich neu aufgestellt und geht mit frischem Elan in die kommenden Monate. Bei unserer jüngsten Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt: Elke Weyersberg wurde als Vorstandssprecherin im Amt bestätigt. Neu an ihrer Seite ist René Lübbe als Vorstandssprecher. Als Beisitzer*innen gehören dem Team weiterhin Michael Marohn sowie neu Mila Haegele und Marion Hanitzsch an.
Wenn du Fragen, Ideen oder Anregungen hast - melde dich gern direkt bei uns:
Elke Weyersberg
elke.weyersberg@gruene-malente.de
+49 172 9494977
Rene Lübbe
rene.luebbe@gruene-malente.de
+49 176 52119811
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Photovoltaik ist ein wichtiger Baustein der Energiewende, auch in Malente. Entscheidend ist aber nicht nur, welche Flächen angeboten werden, sondern welche Standorte sich nach einer umfassenden Prüfung tatsächlich für große PV-Anlagen eignen.
Am 18. August 2026 um 18 Uhr beschäftigt sich der Planungsausschuss erneut mit dem Thema – im Haus des Kurgastes, Kursaal, Bahnhofstraße 4a in Bad Malente-Gremsmühlen.
Bereits vor dem förmlichen Bauleitplanverfahren hatte die Gemeinde deshalb eine Potenzialanalyse auf den Weg gebracht. Ihr Sinn liegt gerade darin, geeignete und möglichst konfliktarme Standorte zu identifizieren. Werden später weitere Flächen aufgenommen, die dort nicht als geeignete Potenzialflächen ausgewiesen waren, sollten diese besonders sorgfältig geprüft werden.
Genau dafür ist Bauleitplanung da: unterschiedliche Belange zu ermitteln, zu bewerten und gegeneinander abzuwägen. Dazu gehören unter anderem Landschaftsbild, Flächenumfang, Biotopverbund, Arten- und Naturschutz, landwirtschaftliche Nutzung und auch die Auswirkungen auf benachbarte Wohnbebauung.
Einen pauschalen Mindestabstand von Solarparks zu Wohnhäusern gibt es dabei nicht. Umso wichtiger ist es, die jeweilige Situation vor Ort zu betrachten: Wie nah rückt eine Anlage an Wohnhäuser heran, wie wirkt sie sich auf das Landschaftsbild und die Wohnumgebung aus und welche Möglichkeiten zur Eingrünung oder zur Vergrößerung von Abständen bestehen? Der Solarerlass des Landes versteht die Standortwahl ausdrücklich als umfassende planerische Abwägung. (www.schleswig-holstein.de)
Ein Aufstellungsbeschluss ist deshalb auch keine Vorentscheidung für jede einzelne Fläche. Ein laufendes Verfahren muss offen für neue Erkenntnisse bleiben und die Flächenkulisse verändern können, wenn sich erhebliche Konflikte zeigen.
Zu einer sachgerechten Entscheidung gehört außerdem, dass den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern die wesentlichen fachlichen Hinweise bekannt sind. Dazu zählen selbstverständlich auch erhebliche Bedenken der Unteren Naturschutzbehörde.
Für uns ist klar: Ein Ja zur Energiewende bedeutet nicht automatisch ein Ja zu jeder Fläche. Ziel muss sein, diejenigen Standorte auszuwählen, an denen Photovoltaik mit möglichst geringen Konflikten umgesetzt werden kann.
Am 18. August 2026 um 18 Uhr beschäftigt sich der Planungsausschuss erneut mit dem Thema – im Haus des Kurgastes, Kursaal, Bahnhofstraße 4a in Bad Malente-Gremsmühlen. Die Sitzung ist öffentlich – kommt gern vorbei und informiert euch.
Die Bahnhofstraße ist vieles zugleich: Durchgangsstraße, Einkaufsstraße, Verbindung zum Bahnhof und ein zentraler Ort in Malente. Autos, Lieferverkehr, Fahrräder und Fußgänger*innen treffen hier auf engem Raum aufeinander. Und immer wieder stellt sich die Frage: Wie können wir die Bahnhofstraße sicherer und attraktiver machen und gleichzeitig ihre unterschiedlichen Funktionen erhalten?
Ein wichtiger Punkt in der Diskussion: Die Bahnhofstraße ist eine Landesstraße. Die Gemeinde hat darauf hingewiesen, dass sie deshalb nicht ohne Weiteres verkehrsberuhigt werden kann. Das stimmt, aber es bedeutet nicht, dass es keine Möglichkeiten gibt.
Verkehrsrechtliche Maßnahmen kann die Gemeinde nicht allein anordnen. Dafür braucht es die Abstimmung mit den zuständigen Stellen bei Kreis und Land. Grundsätzlich können aber auch auf einer Landesstraße Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung geprüft werden: etwa Tempo 30, ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit Tempo 20, Beschränkungen des Schwerlastverkehrs oder ein zeitlich begrenzter Verkehrsversuch.
Die entscheidende Frage ist für uns deshalb nicht nur, was die Gemeinde allein entscheiden kann, sondern welche Möglichkeiten sie gemeinsam mit Kreis und Land anstoßen und voranbringen kann.
Gerade weil die Bahnhofstraße Malentes zentrale Einkaufsstraße ist, lohnt sich dieser Blick. Hier geht es nicht allein um Geschwindigkeit. Es geht um sichere Querungen, Fuß- und Radverkehr, Einzelhandel und Gastronomie – und darum, ob die Bahnhofstraße neben einer Verkehrsachse auch ein Ort sein kann, an dem Menschen sich gerne aufhalten.
Wir möchten deshalb, dass verschiedene Möglichkeiten ernsthaft geprüft werden: Tempo 20 oder 30, eine Entlastung vom Schwerlastverkehr und ein zeitlich befristeter Verkehrsversuch.
Nicht jede Idee wird sich am Ende umsetzen lassen. Aber wir finden: Die Möglichkeiten sollten geprüft werden, bevor wir sie ausschließen.
Wie wir Mobilität und Verkehr in Malente künftig gestalten, möchten wir auch gemeinsam mit euch diskutieren.
Beim nächsten Grünen Stammtisch am 27. August um 19 Uhr im Pavillon am Bootshaus Dieksee ist das Verkehrskonzept für Malente unser Schwerpunktthema.
Kommt vorbei und bringt eure Erfahrungen und Ideen mit.
Vor Kurzem erreichte die Gemeinde der Brief eines Urlaubers, der mehrere Tage in Malente verbracht hat und dabei viel mit dem Fahrrad unterwegs war. Seine Bilanz fällt deutlich aus: Er beschreibt fehlende und mangelhafte Radwege, unsichere Situationen, zu hohe Geschwindigkeiten und eine Verkehrsplanung, in der Rad- und Fußverkehr aus seiner Sicht zu wenig Raum bekommen.
Viele der angesprochenen Punkte sind nicht neu. Umso interessanter finden wir den unverstellten Blick von außen. Mit Zustimmung des Verfassers veröffentlichen wir seinen Brief deshalb hier anonym und ungekürzt. Die Gemeinde hat auf die Zuschrift geantwortet; auch diese Antwort liegt uns vor.
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der lokalen Politik,
die letzten Tage habe ich im Rahmen eines Bildungsurlaubs in Ihrer Stadt Zeit verbracht. Dazu eine kurze Rückmeldung:
Die tolle Landschaft im Umfeld von Malente kann leider nicht darüber hinweg täuschen, dass ich mich, sobald ich in Ihrer Stadt unterwegs war, sehr unwohl gefühlt habe. Das Thema des Bildungsurlaubs sah es vor, dass man viel mit dem Fahrrad unterwegs ist. Und in Malente spielt das Fahrrad in der Verkehrsinfrastruktur gar keine Rolle.
So konnte ich in der Stadt nirgendwo auf Radwegen fahren. Kreuzungen sind in keinster Weise für Radfahrende markiert (z.B. gibt es keine sog. Aufstellflächen). Gehwege die für das Fahrrad freigegeben sind, sind oftmals zu eng und in einem sehr schlechten Zustand. Es gibt grundsätzlich nahezu nirgendwo Hinweise darauf, dass Fahrradverkehr stattfinden könnte. Und nur sehr wenige farbliche Markierungen sind zu sehen (gefährlich ist z.B. die Stelle an der Bahnhofstr. 7 - bei McDöner. Dort wird der "Radweg" ohne jeglichen Hinweis für die Autofahrenden vom Gehweg auf die Straße geführt). Ich habe mich permanent unsicher gefühlt, da der Autoverkehr uns als Radfahrende nahezu von der Straße gedrückt hat.
So war es sehr gefährlich unsere Bildungsstätte an der Schweizer Straße (L174) zu verlassen. Unbegreiflich ist für mich, dass dort Autos 70 km/h fahren dürfen. Der sehr schmale und baulich schlechte Gehweg ist dort für Radfahrende freigegeben. Zufußgehende und Fahrradfahrende werden so gemeinsam an den Rand gedrückt und von schnellen Autos massiv gefährdet. Wirklich Irrsinn, da nicht wenige gar deutlich schneller als 70 km/h fuhren. Wenn schon kein baulicher Schutz für Fuß und Rad erfolgt, warum hier nicht zumindest 50 km/h oder gar 40 km/h? Das würde der Unübersichtlichkeit der Straße mehr Sorge tragen.
In Ihrer Innenstadt stehen den Autos auf der Bahnhofstr. insgesamt vier(!) Spuren zur Verfügung. Zwei zum fahren, zwei zum parken. Zufußgehende müssen sich den Rest gemeinsam teilen. Für Fahrradfahrende heißt das konkret, dass sie auf dem Gehweg Schrittgeschwindigkeit zu fahren haben, da es keinen echten Radweg gibt. Die gesamte Raumaufteilung macht die ganze Straße bzgl. der Aufenthaltsqualität sehr unsympathisch. Es ist eine Autodurchfahrstadt. Es ist laut, es ist zu schnell, es ist unsicher für alle anderen - nur nicht für die Menschen in den Autos. Aus meiner Sicht wäre die Bahnhofstr. eine ideale sog. Fahrradstraße. Der Autoverkehr würde verlangsamt, Radfahrende könnten die Straße entspannt und sicher nutzen, der Gehweg wird das, was er sein sollte - eine Flaniermeile für Zufußgehende, ohne Fahrradfahrende. Und ich denke, dass würde den Geschäften und Lokalen nicht schaden. Der sichtbar große Leerstand ist sicherlich auch eine Folge davon, dass bislang die Aufenthaltsqualität aus meiner Sicht gegen Null geht. Warum sollte man Zeit in einer Art Autohaus verbringen?
Ich habe drei Kinder. Unser Urlaub ist i.d.R. fahrradgeprägt. Würde ich in Malente Urlaub machen? Sicher nicht. Kinder können kein Auto fahren. Also keine sichere, selbständige Mobilität in Malente für Kinder möglich. Für ältere Menschen die nicht mehr Auto fahren können, oder Menschen die gar kein Auto haben, ebenso. Würde ich einen Besuch Malentes anderen empfehlen? Sicher nicht. Ich werde abraten, und sagen, dass sie z.B. direkt Eutin besuchen sollen, denn da kann man in der Stadt ohne Autos flanieren. Würde ich hier wohnen wollen? Nein. Ich müsste meine Kinder überall mit dem Auto bringen, ich selber mit dem Rad lebte zu gefährlich.
Ihre Stadt hat in meinen Augen soviel Potential. Und sicherlich ist eine Priorisierung des Rad- und Fußverkehrs nicht allein der zentrale Hebel für eine Attraktivitätssteigerung. Aber die Autodominanz Malentes ist einfach zu prägend.
Vielleicht können Sie mit diesem Blick von außen etwas anfangen. Es würde mich freuen.”
Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist notwendig. Gerade deshalb müssen Solarparks auf fachlich geeigneten Flächen und in transparenten Verfahren geplant werden.
Doch genau daran bestehen beim geplanten Standort in Nüchel erhebliche Zweifel. Bereits eine von der Gemeinde selbst beauftragte Potenzialanalyse empfahl 2023 die wohnungsnahen Flächen nicht als geeigneten Standort. Zudem hat die Untere Naturschutzbehörde für das Gesamtgebiet erhebliche Bedenken geäußert und die Flächen aus naturschutzfachlicher Sicht als ungeeignet eingestuft.
Auch das Land Schleswig-Holstein legt in seinem Erlass vom September 2024 großen Wert auf eine sorgfältige Standortwahl. Ziel ist es, Konflikte möglichst zu vermeiden, Natur und Landschaft zu schützen und Fachbehörden sowie Betroffene frühzeitig einzubeziehen. (vgl. Grundsätze zur Planung von großflächigen Solar-Freiflächenanlagen im Außenbereich / gemeinsamer Erlass mehrerer Ministerien des Landes vom 9. September 2024).
Umso weniger ist nachvollziehbar, weshalb nun ausgerechnet Standorte weiterverfolgt werden, die unmittelbar an Wohnhäuser grenzen und Konflikte erwarten lassen – etwa durch mögliche Wärmeentwicklung, das Landschaftsbild oder befürchtete Wertverluste.
Die wohnungsnahen und fachlich problematischen Teilflächen sollten deshalb aus der Planung genommen werden.
Wer die Energiewende erfolgreich gestalten will, braucht die Menschen vor Ort. Transparente Planung, nachvollziehbare Entscheidungen und ein früher Dialog schaffen Vertrauen. Werden berechtigte Einwände dagegen kaum berücksichtigt, entsteht Misstrauen – und damit genau die Skepsis gegenüber erneuerbaren Energien, die niemand möchte.
Gerade deshalb stellt sich die Frage, nach welcher Gesamtstrategie die Gemeinde beim Ausbau der Photovoltaik vorgeht. Gibt es ein nachvollziehbares Energiekonzept?
Die Gemeinde sollte zunächst selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Kommunale Dächer, Parkplätze und andere geeignete Flächen bieten noch großes Potenzial für Photovoltaik. Diese Möglichkeiten sollten zuerst konsequent genutzt werden.
Glaubwürdige Klimapolitik beginnt auf den eigenen Gebäuden und Flächen und nicht unmittelbar vor den Gärten der Bürgerinnen und Bürger.
Elke Weyersberg
Sprecherin des Ortsverbandes Malente
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Wer zu Fuß oder mit dem Rad zwischen Malente und Krummsee unterwegs ist, kennt das Gefühl: An der Waldstraße und am Hängebargshorst wird es unübersichtlich und unsicher.
Deshalb haben wir eine Petition gestartet: Die Verkehrssituation an diesen beiden Stellen soll erneut geprüft – und wo nötig, Tempo 50 eingeführt werden.
Verkehrssicherheit wird oft erst dann zum Thema, wenn etwas passiert. Dabei lohnt sich der Blick schon vorher.
In Gesprächen mit Bürger*innen, bei unseren Terminen vor Ort und im Austausch innerhalb der Gemeinde hören wir immer wieder ähnliche Rückmeldungen: Die Bereiche Waldstraße und Hängebargshorst werden als unübersichtlich wahrgenommen. Besonders Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, wünschen sich dort mehr Sicherheit.
Gleichzeitig geht es nicht nur um Fußgänger*innen und Radfahrende. Auch für Autofahrerinnen sind die Einmündungen nicht immer leicht einzuschätzen. Wer auf die Rövkampallee einbiegen möchte, muss den Verkehr bei hohen Geschwindigkeiten beobachten und geeignete Lücken finden.
Mit der Petition möchten wir erreichen, dass die Situation an den Bereichen Waldstraße und Hängebargshorst erneut geprüft wird. Wenn Sie unser Anliegen unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Unterschrift.
Wer Malente in Richtung Krummsee verlässt, fährt zunächst auf einem Weg, der offiziell zwar als Zweirichtungs-Geh- und Radweg gilt, sich für viele Menschen aber nicht so anfühlt.
Der Weg ist an etlichen Stellen deutlich zu schmal, der Untergrund stellenweise uneben und von losem Schotter geprägt. Direkt daneben verläuft die Straße, auf der Tempo 70 erlaubt ist. Und während die Strecke Richtung Krummsee teilweise leicht bergab führt, fällt auch das Sicherheitsgefühl vieler Radfahrer*innen rasant.
Das Ergebnis: Manche bleiben auf dem Radweg und fühlen sich unsicher. Andere weichen auf die Fahrbahn aus und fühlen sich angesichts der Geschwindigkeitsunterschiede ebenfalls nicht besonders sicher.
Dabei geht es nicht nur um Komfort. Gute Radwege schaffen Vertrauen und Sicherheit. Sie ermöglichen es Menschen jeden Alters, alltägliche Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen – ohne besonderen Mut mitbringen zu müssen…
Die Strecke zwischen Malente und Krummsee ist nur ein Beispiel. Sie zeigt aber sehr anschaulich, wie wichtig der Blick vor Ort ist.
Die Holsteinische Schweiz wirbt zu Recht mit ihrer Landschaft und ihren Möglichkeiten für Radfahrer*innen. Viele Menschen kommen gerade deshalb in die Region und viele Einheimische nutzen das Fahrrad im Alltag. Umso wichtiger ist es, dass Radwege nicht nur auf Karten existieren, sondern auch in der Praxis sicher und nutzbar sind.
Wer die Verkehrswende ernst meint und gleichzeitig den Fahrradtourismus stärken möchte, sollte die Qualität der vorhandenen Infrastruktur regelmäßig überprüfen.
Unsere Fahrradtour hat gezeigt: Gute Radinfrastruktur beginnt nicht bei Imagebroschüren, sondern dort, wo Menschen jeden Tag unterwegs sind.
Unser Stammtisch bietet regelmäßig Raum für offenen Austausch zu lokalen Themen.
Dieses Mal liegt der Fokus auf Energie.
In entspannter Atmosphäre möchten wir uns austauschen und unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen.
Der Stammtisch richtet sich an alle Interessierten – unabhängig davon, ob ihr euch bereits mit dem Thema beschäftigt habt oder einfach neugierig seid.
Wann? Mittwoch, 29. April 2026
Beginn? 19:00 Uhr
Wo? Bootshaus Dieksee (Pavillon), Bad Malente
Eintritt? frei, keine Anmeldung notwendig
Kommt gern vorbei – wir freuen uns auf den Austausch.
Am Donnerstag, 12. März, freuen wir uns auf besonderen Besuch beim GRÖNSCHNACK im Riemannhaus in Eutin: Tobias Goldschmidt, Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein, ist zu Gast.
Worum geht es?
Die Energiewende ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben unserer Zeit.
Zum Einstieg gibt es einen kurzen Impuls des Ministers. Danach ist Raum für eure Fragen, Gedanken und Erfahrungen.
Der GRÖNSCHNACK lebt vom Gespräch. Ob konkrete Anliegen aus Eutin oder Malente, Fragen zur Energiepolitik oder zur Umsetzung vor Ort – wir möchten miteinander ins Gespräch kommen.
Wann? Donnerstag, 12. März 2026
Beginn? 18:00 Uhr
Wo? Riemannhaus in Eutin, Jungfernstieg 5, Eutin
Eintritt? frei, keine Anmeldung notwendig
Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Brint auch gern auch Freund*innen oder Nachbar*innen mit.
Wir freuen uns auf euch.
Zum Jahresausklang laden wir herzlich zu unserem letzten Stammtisch 2025 ein – diesmal unter dem Motto „Grüne Weihnachten" auf dem Malenter Weihnachtsmarkt.
Die Adventszeit ist da – Bei Punsch und vorweihnachtlicher Atmosphäre wollen wir das Jahr gemeinsam ausklingen lassen, ins Gespräch kommen und Ideen fürs neue Jahr sammeln.
Ob ihr schon immer mal reinschnuppern wolltet, einfach spontan oder nur kurz vorbeikommt: Ihr seid alle herzlich willkommen!
Wann? Samstag, 29. November 2025
Beginn? 14:30 Uhr
Wo? Malenter Weihnachtsmarkt im Kurpark, Treffpunkt Haupteingang Bahnhofstraße
Wir freuen uns auf euch!
Aufruf zum globalen Klimastreik am 14. November 2025 in Eutin: Wir gehen gemeinsam mit Laternen für Klimaschutz, Gerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft auf die Straße.
Während sich die Staats- und Regierungschef*innen der Welt zur 30. UN-Klimakonferenz (COP30) in Belém – am Rand des Amazonas-Regenwalds in Brasilien, treffen, machen Menschen weltweit deutlich: Es muss endlich gehandelt werden. Der Ort steht sinnbildlich für die Dringlichkeit der Klimakrise. Um den Klimawandel zu bremsen, müsste die Menschheit viel entschlossener handeln. Wissenschaftler*innen warnen seit Jahren, doch die Politik bremst, statt zu handeln.
Auch in Eutin setzen wir ein Zeichen – mit einem Laternenmarsch für Klimagerechtigkeit am 14.11.2025. Deswegen gehen wir auf die Straße!
Kommt zum Laternenmarsch für Klimagerechtigkeit!
Wo? Wasserturm Eutin
Wann? Freitag, 14. November 2025
Beginn? 17:00 Uhr
Bringt eure Laternen mit!
In entspannter Atmosphäre am See möchten wir mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Gemeinsam fragen wir uns:
Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre Gedanken mit und gestalten Sie die Zukunft Malentes mit uns!
Wo? Bootshaus am Dieksee, Diekseepromenade 4, 23714 Malente
Wann? 2. Oktober 2025
Beginn? 18:00 Uhr
Denn: Demokratie lebt vom Mitmachen. Ob Diskussion, Fragen oder neue Ideen - jede Stimme ist wichtig und bereichert unsere Gemeinschaft!
Malente, 20.09.2025 | Gut 350 Menschen sind am 20. September in Malente zusammengekommen, um ein klares Zeichen zu setzen: Kein Platz für Hass und Hetze.
Unsere Sprecherin Elke hat in ihrer Rede betont, wie wichtig Zusammenhalt und Offenheit sind. Malente hat gezeigt: Wir wollen eine Gesellschaft ohne Angst, mit Respekt und Demokratie.
Eutin, 20.09.2025 | Am Nachmittag desselben Tages ging es in Eutin mit dem globalen Klimastreik weiter. Gemeinsam mit Fridays for Future Eutin und weiteren Engagierten haben wir klargemacht: Klimaschutz duldet keinen Aufschub.
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Plön, 14.09.2025 | Eine Woche zuvor führte uns das Sommerfest des Kreisverbands Plön in das NABU-Naturschutzgebiet „Kleiner Binnensee und Salzwiesen“ bei Lippe (Behrensdorf). Rund 50 Teilnehmende erkundeten unter fachkundiger Leitung von NABU-Referent Peter Zeelen die abwechslungsreiche Küstenlandschaft.
Die Wanderung zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll und zugleich bedroht diese Ökosysteme sind – von Salzwiesen bis Dünen, Heimat für seltene Pflanzen und zahlreiche Vogelarten.
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Am Samstag, den 20. September, setzen wir in Ostholstein ein starkes Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Klimaschutz – und das gleich zweimal an einem Tag. Denn: Rechte Hetze, Ausgrenzung und Rückschritte in der Klimapolitik bedrohen unser Miteinander und unsere Zukunft.
Los geht’s um 11:00 Uhr am Lenter Platz in Malente. Hintergrund ist die Eröffnung des AfD-Wahlkreisbüros im August. Wir zeigen: Kein Raum für Faschisten – Ostholstein bleibt bunt!
Am Nachmittag geht es direkt weiter: Treffpunkt ist um 15:00 Uhr am Wasserturm in Eutin, ab 16:00 Uhr startet die Kundgebung auf dem Marktplatz. Hier steht die Energiewende im Foku s: Exit Gas – Enter Future!
Unsere Klimademo ist Teil eines weltweiten Protesttags, den Fridays for Future-Ortsgruppen in ganz Deutschland mitorganisieren. Überall erstarkt die fossile Lobby, Länder verlassen das Pariser Klimaschutzabkommen oder zweifeln den Klimawandel grundsätzlich an. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir sichtbar bleiben und Haltung zeigen. Auch bei uns mischt die Gas-Lobby kräftig mit – doch wir setzen auf eine andere Zukunft: erneuerbar, gerecht und lebenswert für alle.
Komm vorbei, bring Freund*innen, Nachbar*innen oder Kolleg*innen mit und zeig, dass wir gemeinsam mehr erreichen können. Jede*r Einzelne macht einen Unterschied.
Im Mai haben wir am Lenter Platz den Dialog mit Bürger*innen gesucht. Ohne Reden oder große Bühne, sondern mit offenen Ohren und viel Neugier: Was bewegt die Menschen in Malente? Was wünschen sie sich für ihre Gemeinde?
„In vielen Gesprächen wurde deutlich: Es fehlt an Entwicklung. Besonders in der Bahnhofstraße wünschen sich viele Menschen Veränderung. Wir wollten wissen, was die Menschen in Malente bewegt.“ Elke Weyersberg, Vorstandssprecherin OV Grüne Malente
Viele Anregungen aus diesen Gesprächen haben wir aufgegriffen und in einem Sofortprogramm für die Bahnhofstraße gebündelt.
Ziel ist es, kurzfristig sichtbare Veränderungen anzustoßen und zugleich die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung zu legen.
Wie lässt sich die Bahnhofstraße in Malente attraktiver gestalten? Unser Sofortprogramm zeigt erste Ideen.
Damit die Ideen Realität werden, braucht es die passenden Förderungen. Möglichkeiten sehen wir z. B. bei:
Wir wollen die Bahnhofstraße wieder zu einem lebendigen Ort machen: attraktiv zum Flanieren, interessant für Urlaubsgäste, offen für neue Geschäfte und Konzepte – und damit auch eine echte Förderung des Potenzials in unserer Region. Dafür setzen wir auf kleine Schritte, die schnell sichtbar sind, und auf langfristige Ideen, die Malente nachhaltig stärken.
Einige Eindrücke vom Tag haben wir schon auf Instagram geteilt. Hier im Blog greifen wir die Stimmen und Stimmungen noch einmal auf – als Impuls für die nächsten Schritte und als Einladung zum Mitmachen.
Habt ihr selbst Ideen oder Wünsche für ein lebendiges Malente? Dann schreibt uns, wir hören zu!
Der Kurpark Malente ist ein besonderer Ort: Architektur, Natur und Kultur kommen hier zusammen. Beim Vortrag des Freundeskreises Kurpark Malente anlässlich des Jubiläumsjahres zu Peter Arp ging es um die Frage, wie dieser Ort lebendig bleibt – und welche Unterstützung es dafür braucht.
Am 10. September 2025 sprach Ulrich Zeutschel vom Freundeskreis Kurpark Malente im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen zum 100. Geburtstag des Architekten Peter Arp über die Bedeutung und Geschichte des Kurparks. Dabei rückte er nicht nur die architektonische Qualität der Bauten in den Mittelpunkt, sondern vor allem die Verantwortung, den Park als kulturellen und sozialen Treffpunkt weiterzuentwickeln.
Am 10. September 2025 sprach Ulrich Zeutschel vom Freundeskreis Kurpark Malente im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen zum 100. Geburtstag des Architekten Peter Arp über die Bedeutung und Geschichte des Kurparks. Dabei rückte er nicht nur die architektonische Qualität der Bauten in den Mittelpunkt, sondern vor allem die Verantwortung, den Park als kulturellen und sozialen Treffpunkt weiterzuentwickeln.
Der Freundeskreis stellte eine Reihe von Ideen vor, die den Kurpark auch künftig zu einem lebendigen Ort der Begegnung machen sollen. Besonders hervorgehoben wurde die kulturelle Vielfalt, die den Park heute schon prägt:
Damit diese Vielfalt dauerhaft gesichert werden kann, braucht es jedoch mehr personelle Unterstützung. Vorgeschlagen wurden eine stärkere Einbindung von Ehrenamt und Vereinen, die Schaffung von Praktikums- und FSJ-Stellen im Kulturbereich, projektbezogene Honorarkräfte sowie eine engere Zusammenarbeit mit Gemeinde und Tourismusorganisationen.
Der Ortsverband der Grünen Malente unterstützt diese Impulse ausdrücklich. Gemeinsam mit dem Freundeskreis wollen wir dazu beitragen, dass der Kurpark nicht nur als Denkmal der Architektur erhalten bleibt, sondern als lebendiger Ort für Kultur, Natur und Begegnung – für Einheimische ebenso wie für Gäste.
Die Ausstellung „Peter Arps Architektur der 60er Jahre“ ist noch bis zum 5. Oktober 2025 an Wochenenden sowie am 3. Oktober jeweils von 14–17 Uhr in der Liegehalle im Kurpark geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Programminfos, Fotos, Videos und Downloads zum Jubiläumsjahr gibt es unter: www.kurpark-malente.de/Arp
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