Der Klimaschutzbericht Scharbeutz 2025 liefert eine solide Datengrundlage und klare Ziele. Einige Folgen des Klimawandels werden deutlich benannt. Das zeigt aber auch, dass neben CO₂‑Minderung auch konkrete Anpassungsmaßnahmen an den steigenden Meeresspiegel sowie an Extremsituationen wie Hitze, Kälte, Starkregen und Sturmfluten stärker priorisiert werden müssen. Klimaanpassung bedeutet, sich auf unvermeidbare Folgen des Klimawandels vorzubereiten – unabhängig davon, ob Scharbeutz die Klimaziele vollständig erreicht.
"Lassen Sie uns handeln, packen wir es an !" So lautet das Schlusswort des
der am 25.Juni 2025 vom Gemeinderat beschlossen wurde.
Zusammenfassung des Berichts:
Der Klimaschutz-Bericht zählt einige Folgen des Klimawandels auf, mit denen wir uns unweigerlich auseinandersetzen müssen. Selbst wenn weltweit alle Emissionen sofort gestoppt würden, würde sich die Erderwärmung einige Jahrzehnte fortsetzen, bis eine Klimastabilität auf hohem Temperaturniveau erreicht wäre.
Einige Folgen des Klimawandels:
Erhöhung der Meerwassertemperaturen,
die Ostsee erwärmt sich besonders schnell.
Erhöhung der Lufttemperaturen,
Hitzeperioden werden häufiger, Hitzeschutzmaßnahmen müssen ergriffen werden.
Starkregen wird häufiger auftreten,
mit mehr Überschwemmungen wird zu rechnen sein.
Der Meeresspiegelanstieg
bis zum Ende des Jahrhunderts (2099) wird 80 cm und wahrscheinlich mehr betragen.
Mit starkem Wind (Orkane) und Sturmfluten
wird vermehrt zu rechnen sein.Der LKN arbeitet ständig an der Anpassung der Deichhöhen.
Es wird ein sich selbst verstärkender Prozess
mit Kipppunkten einsetzen, die nicht mehr umkehrbar sein werden.
(Entnommen aus dem Klimaschutzbericht)
In der Sitzung des Umweltausschusses vom 30. September 2020 wurde der folgende Antrag der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verabschiedet:
Beschluss:
Der Umweltausschuss beantragt die Einrichtung einer befristeten Personalstelle für eine Klimaschutzmanager*in, die für die Belange des Klimaschutzes und die Entwicklung und Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes verantwortlich ist. Vorrangig sollen projektbezogene Maßnahmen in Absprache mit Politik und Verwaltung entwickelt und begleitet werden. Die Stelle soll als Stabstelle dem Hauptamt zugeordnet werden.
10 Ja-Stimmen, eine Enthaltung
Begründung:
Am 05.05.2020 hat die Gemeindevertretung einstimmig den Einstieg in den Klimaschutz beschlossen. Im Rahmen einer Einstiegsberatung wurden die bisherigen Energie- und Klimaschutzaktivitäten neu bewertet. In dem Abschlussbericht liegt eine Handlungsempfehlung für die zukünftige organisatorische Aufstellung zur optimierten Bearbeitung der Themenfelder Energie, Klima und Mobilität vor. Aus dem Bericht geht u.a. hervor, dass die vorhandenen Personalressourcen in unserer Verwaltung für die Themenfelder Klimaschutz, Netzwerkbildung und Controlling des Umsetzungsstandes bis dato nur sehr eingeschränkt verfügbar sind. Mit der Einrichtung einer Klimaschutzmanager*in schaffen wir eine Personalstelle, die für die Belange des Klimaschutzes und die Entwicklung und Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes verantwortlich ist. Besonders im Bereich Tourismus kann die Gemeinde Vorreiter werden. Die Stelle wird für zwei Jahre mit 65% gefördert. Die folgenden 3 Jahre mit 50%. Auch können mit der Einstellung der Klimaschutzmanager*in Fördergelder bis zu 200.000 Euro für Einzelprojekte eingeworben werden.
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