Mit diesen Themen und Ideen treten wir zur Kommunalwahl 2023 in Neustadt in Holstein an. Sie zeigen, wofür wir GRÜNE vor Ort stehen und wie wir unsere Stadt und die Region nachhaltig, sozial und zukunftsfähig gestalten wollen.
Die ausführlichen Inhalte stehen hier auch als PDF zum Download zur Verfügung.
Klimaschutz
Klimaneutral bis 2030 werden. Deswegen:
- Integriertes Klimaschutzkonzept zeitnah erstellen
- Photovoltaik auf die Dächer aller öffentlichen Gebäude und privaten Bauten bringen.
- Verstärkt alternative Energien anbieten
- Solarkataster einführen.
- Schottergärten rückbauen: Überzeugung durch Aufklärung durch Gartenberatung der Bürger*innen. Bauaufsicht effektiver machen.
Naturschutz
- Mehr Stadtbegrünung.
- Begrünung von Bushaltestellen und Flachdächern.
- „Urbanes Gärtnern“ ermöglichen.
- Einrichtung von Naschgärten bzw. Naschkästen.
- Anlage von Kita- und Schulgärten.
- Lehrpfad für essbare Wildkräuter anlegen.
- Blühwiesen und Blühstreifen ausbauen.
- Stadtwald schaffen.
- Bestand des Umwelthauses sichern.
Küstenschutz
- Planungen zum Hochwasserschutz voranbringen.
- Fördermittel einwerben.
Bezahlbarer Wohnraum
- Bezahlbare Mieten sichern ( z.B. für Mitarbeiter*innen von Kliniken, Heimen, der Gastronomie und explizit junge Menschen).
- Öffentlich geförderten Wohnraum planen.
- Förderung von alternativen Wohnprojekten, z.B. generationenübergreifendes Wohnen.
Nachhaltiger Tourismus
- Tourismus mit Ökologie verbinden: Kein Scharbeutz bei uns!
- Rettin bleibt Rettin: Das Bad der Neustädterinnen und Neustädter. Deshalb dort keine touristische Expansion.
- FFH – Gebiet schützen. Keine kommerzielle Nutzung des Horchturms.
- Tourismus belastet die Bürgerinnen und Bürger zunehmend. Deshalb über Begrenzungen nachdenken und die Interessen der Neustädter Einwohnerinnen und Einwohner aktiv hören und sie in die weiteren Entwicklungen im Tourismusbereich einbeziehen.
- Gymnasiale Oberstufe für die Jakob-Lienau-Schule einrichten.
- Offene Ganztagsschule weiterhin ausbauen.
- Optimale Ausstattung für die Schulen und Kitas, Raum und Personal schaffen.
Nachhaltiger Verkehr
- Öffentlichen und individuellen Verkehr intelligent zusammen bringen.
- Radverkehr priorisieren.
- Über eine autofreie Innenstadt nachdenken. Planer beauftragen.
- Tempo 30 ausbauen; Hauptstraßen dürfen nicht länger ein Tabu für Tempo 30 darstellen.
- Radverkehrskonzept umsetzen.
- Busverbindungen verbessern.
Solider Haushalt
- Nachhaltige Finanzpolitik ist Verpflichtung gegenüber unseren Kindern und Enkelkindern.
- Deshalb Haushaltsdisziplin durchsetzen, umHaushaltshoheit zu erhalten.
- z.B. keine Übernahme der Reisekosten der Stadt Neustadt in Holstein für Stadtverordnete zu Neustadt-Treffen.
Stabsstelle Klimaschutz einrichten
- Sowohl auf das Nachhaltigkeits- als auch das Klimaschutzmanagement kommen zukünftig bedeutende Querschnittsaufgaben zu, die am effektivsten in unmittelbarer Anbindung an die Verwaltungsleitung bewältigt werden können. Deswegen wurde für unsere Nachhaltigkeitsmanagerin eine solche Stelle bereits eingerichtet. So eine Stelle wollen wir auch für unseren Klimaschutzmanager schaffen.
- Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind die zentralen Zukunftsaufgaben, weswegen auch unser Klimaschutzmanager, wie bereits schon unsere Nachhaltigkeitsmanagerin, im Laufe der kommenden Wahlperiode einen unbefristeten Vertrag verdient.
Schule und Kita
- Gymnasiale Oberstufe für die Jakob-Lienau-Schule einrichten.
- Offene Ganztagsschule weiterhin ausbauen.
- Optimale Ausstattung für die Schulen und Kitas, Raum und Personal schaffen.
Jugend und Freizeit
- Freizeitangebote ausbauen.
- Das Forum unterstützen.
- Das Kinder- und Jugendparlament verstärkt in die Entscheidungen einbeziehen.
Ein attraktives Leben im Alter ermöglichen
- Nachbarschaftshilfen unterstützen
- Den Seniorenbeirat verstärkt in die Entscheidungen einbeziehen.
Nachhaltige Wirtschaft
- Soziale und ökologische Standards bei öffentlichen Ausschreibungen, Vergaben und Investitionen, Beschaffungen und Ausgaben einhalten.
- Grenzen des Stadtgebiets weder für Gewerbe noch für Wohnbebauung oder touristische Nutzung überschreiten und mit vorhandenen Flächen ressourcenschonend umgehen, um ungezügeltem Flächenverbrauch und rücksichtsloser Versiegelung wirksam entgegenzutreten.
- Bedarfsanalyse für alle Formen der Bebauung, sei es Gewerbe- oder Wohnbebauung, aber auch touristischer Nutzung, vornehmen. Zu diesem Zweck die Expertise eines Stadtplaners einbeziehen.
- Wenig invasives Gewerbe – wie IT – priorisieren, um viel Gewerbe auf wenig Platz bei hoher Gewerbesteueraquise anzusiedeln.
- Gewerbesteuersenkung prüfen.
- Gesundheitsstandort Neustadt erhalten.
Nachhaltiger Konsum und gesundes Leben
- Fairtrade ausbauen.
- Angebot auch vegetarischer und veganer Speisen bei öffentlichen Veranstaltungen in Erlaubnisbescheiden, z.B. der Sondernutzung öffentlichen Raums, und der Marktsatzung regeln.
- Umstellung des Mittagsessens in Schulen und Kitas auf Bio- und Fairtradeprodukte, wobei das Angebot eines vegetarischen und eines veganen Gerichts vorgehalten werden soll.
- Volkskücheninitiativen unterstützen.
- Wir setzen uns für die verpflichtende Nutzung der Restaurants von Mehrweg-Geschirr ein.
Bürgerbeteiligung
- Regelmäßige Einwohner*innenversammlungen einberufen.
- Bürger*innenbefragungen verstärkt durchführen.
- Bürger*innenräte ermöglichen.
- Teilnahme der Bürger*innen an Gremien-sitzungen bewerben und attraktiver machen.
- Deshalb: Keine Sitzung darf länger als 3 Stunden dauern. Hybridsitzungen favorisieren, um Teilnahme der Bürger*innen über Youtube zu ermöglichen.
Unsere Kandidat*innen
| Listenplatz | Name | Wahlkreis |
| 1 | Dr. Michael Böckenhauer | 6 |
| 2 | Willy Heckel | 14 |
| 3 | Claudia Zimmler | 5 |
| 4 | Mirco Stein | 11 |
| 5 | Katrin Körting | 10 |
| 6 | Klaus Geffken | 1 |
| 7 | Britta Hay | 8 |
| 8 | Katja Scherenberg | 7 |
| 9 | Horst Neubauer | 4 |
| 10 | Meike Böckenhauer | 12 |
| 11 | Frederik Halbrock-Schwabl | 9 |
| 12 | Karlheinz Haas | 3 |
| 13 | Marion Haas | 13 |
| 14 | Paul Kroschewski | 2 |
| 15 | Florian Urmoneit | – |
| 16 | Martina Heckel | – |
| 17 | Dr. Tilman Steiner | – |