Tourismusentwicklung am Bungsberg ist sinnvoll, nachhaltig und bezahlbar

06.09.11 –

Zu diesem Fazit kommen die Landtagsabgeordneten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dr. Andreas Tietze, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion und Marlies Fritzen, umweltpolitische Sprecherin. „Wenn das uns vorgestellte Konzept der Entwicklung in kleinen Schritten umgesetzt wird, gewinnen die Besucher, die Natur und die Region. Mit geringen Eingriffen in das Landschaftsbild kann die Attraktivität des Bungsberges ganzjährig deutlich gesteigert werden. Statt eines einmaligen Events, dessen Anziehungskraft schnell verfliegt und dessen Besuch die Familienkasse strapazieren kann, wird der Bungsberg als Ausflugsziel immer wieder interessant sein", so das Resümee von Marlies Fritzen.

Am Sonntag waren die Landtagsabgeordneten von Eutin zu einer Radtour auf den Bungsberg gestartet. „Wir haben die Radtour mit Elektrofahrrädern, die vom Eutiner Fahrradgeschäft zur Verfügung gestellt wurden, sehr genossen. Mit E-Fahrrädern bieten sich gerade in der Holsteinischen Schweiz interessante Tourmöglichkeiten. Aus touristischer Sicht liegt hier sicher noch viel Entwicklungspotential“, erwartet Dr. Tietze.
Gemeinsam mit Vertretern des Kreisvorstandes der Grünen Ostholstein und der Jungen Grünen ließen sie sich beim „Gipfeltreffen“ von Jörg Schumacher, Sparkassenstiftung Ostholstein und Horst Weppler, Kreisverwaltung Ostholstein, die neuen Pläne an Ort und Stelle erläutern und genossen den weiten Blick vom Funkturm über die Holsteinische Schweiz.

Äußerst angetan waren alle Teilnehmer von dem Ziel, Verbände und Anwohner in der Umgebung in das Projekt einzubeziehen. „Die Akzeptanz ist sicherlich höher, wenn Sportvereine, Landwirte oder Schulen von Anfang an beteiligt sind und gemeinsam Ideen entwickeln können. So werden alle Potentiale in der Region genutzt und langfristig eingebunden“, folgert die Sprecherin der Ostholsteiner Grünen, Silke Mählenhoff. „Spielerisches Umweltlernen und Bewegung in der Natur ist gerade heute für Kinder wichtig, die immer häufiger den Wald nur vom Bildschirm kennen“, bewertet Marlies Fritzen die Projektidee, Kindern in Wald und Wiese am Bungsberg die Natur nahe zu bringen.
Dass nur knapp ein Drittel der ursprünglich veranschlagten Mittel zur Verfügung steht, betrachteten die Landtagsabgeordneten als Vorteil, wird doch nun eine an die vorhandenen Finanzen angepasste Infrastruktur mit Augenmaß umgesetzt. Das ungewöhnliche Engagement der Sparkassenstiftung Ostholstein für die Region sorge dafür, dass die Mittel vor Ort aufgebracht und eingesetzt werden - für die Grünen ein gelungenes und nachahmenswertes Beispiel regionaler Wirtschaftpolitik.

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2011 | Tourismus & Kultur

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