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Landtagsabgeordnete Ines Strehlau und Landtagskandidatin Catharina Nies informierten sich über die Berufliche Schule in Eutin

"Die Chancen über die Beruflichen Schulen einen qualifizierten Berufseinstieg zu schaffen sind groß" - davon konnten sich unsere Landtagsabgeordnete Ines Strehlau und unsere Landtagskandidatin Catharina Nies im Rahmen ihres Besuchs am 28.02.2022 ein Bild machen.

Ines Strehlau, bildungspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, zeigte sich beeindruckt vom vielfältigen Angebot der beruflichen Schule: „Die Bildungsgänge an den beruflichen Schulen und das Engagement des Kollegiums zeigen, dass hier alle Jugendlichen individuell unterstützt werden, sich immer weiter zu qualifizieren. Man kann als Schülerin oder Schüler ohne Schulabschluss an die Schule kommen und sie mit einem Berufsabschluss oder auch dem Abitur verlassen. Die berufsbildenden Schulen stehen wegen zurückgehender Schülerzahlen vor großen Herausforderungen. Um Berufsschulklassen in möglichst vielen Ausbildungsberufen vor Ort erhalten zu können, braucht es die Betriebe, die ausreichend attraktive Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Es braucht auch eine intensive beruflichen Orientierung an den allgemeinbildenden Schulen, um für Ausbildungsberufe zu begeistern. Eine noch intensivere Kooperation zwischen der beruflichen Schule mit ihrer Erfahrung in der Ausbildung und der guten Ausstattung ihrer Werkstätten mit den allgemeinbildenden Schulen ist dabei ein guter Weg.“

Landtagskandidat Falko Siering ergänzte: "Insbesondere die Erreichbarkeit von Beruflichen Schulen sei eine Herausforderung, welche er selber auf Fehmarn erkennen durfte."

Catharina Nies, Landtagskandidatin für Ostholstein, sagt zum Besuch der Beruflichen Schulen im Kreis Ostholstein: "Es ist richtig sich jetzt auch als Schule mit der Frage steigender Geflüchtetenzahlen auseinandersetzen. Deshalb war dies natürlich auch Thema bei unseren Besuchen an den Beruflichen Schulen in Eutin und Oldenburg. Dabei geht es um schnelle unterjährige Aufnahme, ausreichend DaZ-Unterricht, aber auch die Möglichkeit für 19-, 20-, 21-jährige noch einen Schulabschluss zu machen. Ich appelliere an das Land keine DaZ-Kräfte abzubauen und das Programm für die Unterstützungskräfte im Übergangsbereich zu stärken. Wir brauchen hier verlässliche Strukturen.

Unsere 36-jährige Migrationsexpertin betonte ebenfalls bei ihrem Besuch:

"Die Chancen über die Beruflichen Schulen einen qualifizierten Berufseinstieg zu schaffen sind groß. Deshalb müssen wir gerade im ländlichen Raum soviele Ausbildungsangebote wie möglich erhalten. Wenn das bedeutet aufgrund sinkender Schüler*innenzahlen neu denken zu müssen, dann sollten wir das unbedingt tun.

Warum nutzen wir die Expertise und Werkstätten an den Beruflichen Schulen zum Beispiel nicht für Nachqualifizierungsbausteine für Personen, die einen Abschluss im Ausland gemacht haben? Hier könnten Angebote für Erzieher*innen, Pflegefachpersonal, IT, Gastronomie oder kaufmännische Berufe entwickelt werden - je nach Spezialisierung einer Schule. Ich finde genau über solche Innovationen sollten wir dringend nachdenken. Damit könnten wir Berufliche Schulen in Flächenkreisen wie Ostholstein stärken und gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegenwirken."

 



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