11.05.15 –
Zum Landesparteitag am Wochenende in Lübeck hatten die Ostholsteiner Grünen den Antrag erfolgreich eingereicht, dass die Gebiete entlang der Trasse der Ostküstenleitung als Modellregion für die Verlegung einer 380 KV-Leitung weitgehend als Erdkabel anerkannt werden. Zudem sollen die Netzbetreiber aufgefordert werden, das historisch gewachsene Netz im Norden Lübecks und im Süden Ostholsteins neu zu strukturieren und zu optimieren.
Der Bundesrat hat der Pilotstrecke für eine Teilerdverkabelung bereits am 8. Mai zugestimmt. „Nun sind die schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten gefordert, sich im Plenum dafür einzusetzen“, ergänzt die Landtagsabgeordnete Marlies Fritzen.
Für die Ostküste hat die Bundesnetzagentur den Bau einer 380 KV-Leitung anerkannt. Für die Kreise Segeberg und Ostholstein sowie den Norden von Lübeck als stark besiedelte Gebiete bedeutet dies einen erheblichen Eingriff. „Im dicht besiedelten Südkreis, wie z. B. für die Stadt Bad Schwartau, für Ratekau und Stockelsdorf, ergibt sich zusätzlich zur geplanten Hinterlandanbindung eine besondere Betroffenheit“, erklärt die Sprecherin der Ostholsteiner Grünen Gaby Braune.
Nur mit dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energie können wir die Auswirkungen des Klimawandels in Grenzen halten. Als Grüne bekennen wir uns auch zur Notwendigkeit dieses Leitungsausbaus und wollen, dass dieser für Mensch und Umwelt verträglich gestaltet wird.
Stromnetzausbau Ostküste - Antrag Landesparteitag Lübeck:
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2015 | Umwelt & Energie
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