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GRÜNE Ostholstein bleiben beim „Nie" zur Festen Querung

14.11.11 von Silke Mählenhoff

Antwort auf die neue Infobroschüre der Femern A/S

„Damit stehen wir nicht allein" erläutert die Kreissprecherin Silke Mählenhoff. „Uns unterstützt der Grüne Landesverband Schleswig-Holstein, der am Wochenende in seinem Landtagswahlprogramm noch einmal die bekräftigt hat, dass ökologische und ökonomische Gründe gegen die Feste Querung sprechen."
Mählenhoff fährt fort: "Wir sagen „Jetzt" zum Ausbau von Alternativen! Auf dem Landeparteitag in Neumünster wurde von der bahnpolitischen Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion, Dr. Valerie Wilms, gezeigt, dass der Ausbau der Jütlandstrecke für den Bahngüterverkehr mit einer östlichen Umfahrung von Hamburg eine finanzierbare und schneller realisierbare Lösung für den Nord-Süd-Güterverkehr darstellen würde. Hamburgs Bürger_innen, die direkt an der Gütertrasse wohnen, würden vom Lärm entlastet. Diese Lösung hatte auch bereits Prof. Dr. Thomas Siefert von der Technischen Universität Braunschweig 2009 bei der ersten Veranstaltung der Grünen Ostholstein zur „Hinterlandanbindung" vorgestellt."
Die Grünen Ostholstein weisen darauf hin, dass die Entlastung der bestehenden Strecke und gleichzeitig ihre Ertüchtigung jetzt benötigt werden. Femern A/S verschiebt die Fertigstellung der Festen Querung schon auf 2020.

„Welcher Verlass auf die internationalen Finanzmärkte ist, die die Finanzierung übernehmen sollen, sieht man jetzt ganz deutlich", resümiert Silke Mählenhoff" Deshalb sagen wir zu einer derart unsoliden Finanzierung: nie!"

Kategorie

2011 Umwelt & Energie